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Wer Sünde zudeckt, der macht Freundschaft; wer aber die Sache aufrührt, der macht Freunde uneins.

Sprueche 17:9

Bible Gateway's Verse of the Day https://www.biblegateway.com

04.08.2014 Kategorie: Andacht

Gott erlöst, ABER...


So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige in Israel: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist, und leitet dich auf dem Wege, den du gehst. (Jesaja 48:17) -

Lieber Leser,

dies war der Tagesspruch an einem der vergangenen Tage. Gott stellt sich hier vor durch eine Reihe von Tätigkeiten, die alle miteinander zusammenhängen: Er erlöst uns, er lehrt uns, er leitet uns. Auch wir Menschen kommen darin vor: Wir gehen. Oft klagen Menschen darüber, sie hätten in dem Moment, in dem sich ihr Schicksalsschlag ereignete, nicht die Hilfe Gottes gehabt. "Wo war Gott, als..." Gott ist der Erlöser, aber er ist auch unser Lehrer und Führer. Kann er uns auch erlösen, wenn wir uns nicht von ihm belehren und leiten lassen? Wohl kaum! Die Erlösung in Anspruch zu nehmen, setzt voraus, dass wir uns auch die Lehre Gottes zu eigen machen und uns leiten lassen. Sich belehren lassen heißt, die Bibel zu lesen, die Predigt zu hören, aus Erfahrungen lernen. Manchmal heisst es auch, Gott direkt in unsere Herzen sprechen zu lassen, und manchmal äußert er sich sogar durch Visionen, durch andere Menschen etc. Sind wir willens, uns von ihm belehren zu lassen, oder wissen wir sowieso schon alles besser? Sind wir auch willens, uns von ihm führen zu lassen? Dann dürfen wir erleben, wie wir in Gefahren bewahrt werden und aus Nöten erlöst werden. Also: Nicht gehen, wohin Gott nicht mitgeht!

Umgekehrt neigen wir manchmal dazu, zu rasten, weil wir auf Führung Gottes warten. Man wartet und wartet und wartet, dass Gott endlich spricht und vorangeht. Doch Gott spricht nicht immer, bevor er leitet. Er leitet Dich "auf dem Weg, den Du gehst." Kann er uns leiten, wenn wir nicht gehen? Wohl kaum! Wenn das Auto stillsteht, können wir noch so sehr am Lenkrad reissen, es bleibt vergebens. 

Manchmal erahnen wir, was Gott von uns erwartet. Er legt es uns aufs Herz, und wir wünschen zutiefst, dass es wirklich eine Berufung von ihm ist und nicht nur unser eigener Wunsch. Dann sind wir zerrissen zwischen Losgehen und auf Weisung Warten. Hier kann uns dieser Vers eine Hilfe sein. Geh ruhig davon aus, dass es Gottes Ruf ist! Aber lauf nicht los, sondern bereite vor. Dann kann Gott das Steuerrad bedienen und Dich auf die richtige Spur führen. Bleib dicht am Wort, besuch die Gottesdienste, um Predigt und Lieder zu Dir sprechen zu lassen. Versuche, auch aus den Stellungnahmen Deiner Umgebung herauszufiltern, was von Gott ist. Das heisst nicht, dass es auf dem Weg, den Gott Dich führt, keine Hürden und Stolpersteine gibt. Garantiert gibt es sie, und garantiert wirst Du manchmal über sie fallen. Manchmal ist Gott vor dem Fall Dein Bewahrer, manchmal wird er Dich aus der Grube ziehen müssen. Aber er wird da sein, Dein Erlöser sein. Er wird Dir helfen. Viele Leute steigen ins Boot ohne Gott und wundern sich dann über den Schiffbruch. Wenn Du aber mit ihm einsteigst, belehrbar bleibst und Dich führen lässt, wirst Du auch in Notsituationen ihn als Erlöser erleben.

 

Jan Pahl

(Webmaster)

 

 

 


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